(Über-)Regionale News...
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Das
Systemische
Gaslighting

nicht nur

am Beispiel der

Wohnungsbaugesellschaft
der Stadt Wittenberge mbH
– WGW –

als Immobilieneigentümer der

Augen-Tagesklinik Wittenberge

Zur Einordnung des Begriffs „Gaslighting“ (nach Wikipedia):

Als Gaslighting (Gerundium von eng­lisch to gas­light, ‚mit(tels) Gas (be)leuchten‘) wird in der Psychologie eine Form von psy­chi­scher Manipulation bezeich­net, mit der Betroffene gezielt des­ori­en­tiert, ver­un­si­chert und in ihrem Realitäts- und Selbstbewusstsein all­mäh­lich beein­träch­tigt wer­den.

Mit dem Begriff wird in eng­lisch­spra­chi­gen Ländern seit den 1960er-Jahren umgangs­sprach­lich sowie in der Psychologie der Versuch beschrie­ben, eine ande­re Person an ihrer Wahrnehmung der Realität zwei­feln zu las­sen. Die Täter wer­den auch als Gaslighter bezeich­net. Auch in der psy­cho­lo­gi­schen Kriegsführung dient Gaslighting als Methode der Meinungsmanipulation und Propaganda.

Insbesondere Personen mit dis­so­zia­ler, nar­ziss­ti­scher oder psy­cho­pa­thi­scher Persönlichkeitsstörung wen­den in man­chen Fällen Methoden des Gaslightings an, ohne sich des­sen bewusst zu sein. In den meis­ten ande­ren Fällen wird hin­ge­gen von einer geziel­ten Anwendung aus­ge­gan­gen. Motiv der Täter ist häu­fig Machtausübung gegen­über dem Opfer.

de.wikipedia.org/wiki/Gaslighting

Seite 13 der Ausarbeitung


Die klassische Definition von Gaslighting beschreibt eine zwischenmenschliche Form der Manipulation.

Die nach­fol­gen­de Betrachtung geht jedoch einen Schritt wei­ter – nicht als bewusst ein­ge­setz­te Täuschung ein­zel­ner Akteure, son­dern als struk­tu­rel­les Phänomen inner­halb von Systemen und deren Kommunikation.

Das sys­te­mi­sche Gaslighting – auch beschreib­bar als:

  • Verzerrung der Wahrnehmung
  • sys­te­ma­ti­sche Perspektivverengung
  • struk­tu­rel­le Einseitigkeit
  • selek­ti­ve Darstellung
  • Wirklichkeitsverschiebung

am Beispiel kom­mu­ni­ka­ti­ver Selbstbeschreibung in wirt­schaft­lich ver­floch­te­nen Strukturen wie der Augen-Tagesklinik inWittenberge.

Systemisches Gaslighting beginnt nicht mit der Lüge.
Es beginnt mit der Auswahl.

Wenn Organisationen über Strukturen berich­ten, an denen sie selbst betei­ligt sind, ent­steht kei­ne neu­tra­le Beschreibung der Realität – son­dern eine Perspektive. Eine Perspektive, die sich zwangs­läu­fig auf das kon­zen­triert, was sta­bi­li­siert, legi­ti­miert und posi­tiv erscheint.

Das Entscheidende ist dabei nicht das, was gesagt wird.
Sondern das, was im Gesamtbild gar nicht auftaucht.

Denn jede Darstellung folgt einer Logik:

  • Sie zeigt Vorteile.
  • Sie betont Funktionalität.
  • Sie hebt Fortschritt, Qualität und Nutzen hervor.

Und gleich­zei­tig lässt sie das aus, was die­ses Bild irri­tie­ren könnte:

  • Wirtschaftliche Interessen.
  • Macht- und Eigentumsverhältnisse.
  • Zielkonflikte zwi­schen Rendite und mensch­li­chen Bedürfnissen.
  • Strukturelle Spannungen inner­halb der betei­lig­ten Systeme.

So ent­steht kein fal­sches Bild.

Aber – unbe­wusst gewollt* – ein unvoll­stän­di­ges.

*) Ähnlich wie bei einem mani­schen Zustand, in dem ein inne­rer Drang – etwa um jeden Preis so viel Rendite wie mög­lich zu erwirt­schaf­ten – das eige­ne Handeln bestimmt, ohne dass es hin­ter­fragt wird. (Dagobert Duck lässt grüßen.)

Seite 14 der Ausarbeitung


Und genau in die­ser Unvollständigkeit beginnt die eigent­li­che Verschiebung:

Wenn ein System sei­ne eige­ne Perspektive wie­der­holt und kon­sis­tent als Realität dar­stellt, ent­steht für den Betrachter ein geschlos­se­ner Wahrnehmungsraum. Ein Raum, in dem alles sinn­voll, stim­mig und fol­ge­rich­tig erscheint.

  • Innerhalb die­ses Raumes ist Kritik nicht vorgesehen.
  • Widerspruch wirkt wie ein Irrtum.
  • Und das eige­ne Unbehagen beginnt erklä­rungs­be­dürf­tig zu werden.

Das ist der Punkt, an dem sys­te­mi­sches Gaslighting wirk­sam wird.

Nicht, weil jemand aktiv täuscht.

Sondern weil eine Darstellung so voll­stän­dig wirkt, dass alter­na­ti­ve Wahrnehmungen kei­nen Platz mehr haben – und dadurch fak­tisch zuneh­mend verschwinden.

Betroffene stel­len sich nicht mehr die Frage:

Stimmt die­ses Bild?

Sondern:

Stimmt etwas mit mir nicht, wenn ich es anders erle­be?

Systemisches Gaslighting ist damit kein indi­vi­du­el­les Verhalten, son­dern ein struk­tu­rel­les Phänomen.

Es ent­steht über­all dort, wo Darstellung und Wirklichkeit nicht deckungs­gleich sind – und wo die (ein­sei­ti­ge) Darstellung gleich­zei­tig die Deutungshoheit bean­sprucht.

Und genau des­halb ist es so schwer zu greifen:

Weil es nicht im Gesagten liegt.
Sondern im Ausgelassenen.

Nicht in der Lüge.
Sondern in der Vollständigkeit, die kei­ne ist.

Vielleicht ist das der ent­schei­den­de Gedanke:

Je glat­ter ein Bild erscheint,

des­to genau­er lohnt es sich hinzusehen,

was es nicht zeigt.

Seite 15 der Ausarbeitung


Die nach­fol­gen­den Ausschnitte (sowie das Cover*) aus dem Magazin „LEBENSLUST“ der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Wittenberge mbH, die­nen nicht der Darstellung oder Verbreitung des Originalinhalts, son­dern der inhalt­li­chen Analyse und Einordnung im Kontext der vor­lie­gen­den Ausarbeitung – auf Grundlage des Zitatrechts (§ 51 UrhG – Urheberrechtsgesetz**):

Artikel zur Augen-Tagesklinik aus dem Magazin „LEBENSLUST“ der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Wittenberge - Juli 2025 NO. 36 - Cover
Artikel zur Augen-Tagesklinik aus dem Magazin „LEBENSLUST“ der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Wittenberge - Juli 2025 NO. 36 - Teil 1
Artikel zur Augen-Tagesklinik aus dem Magazin „LEBENSLUST“ der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Wittenberge - Juli 2025 NO. 36 - Teil 2

Die gezeig­ten Artikelausschnitte beschrei­ben die Einrichtung als „größ­ten Augenarzt Nordbrandenburgs“ und stel­len Komfort, Effizienz und moder­ne Ausstattung in den Vordergrund.

Was dabei nicht the­ma­ti­siert wird, sind die wirt­schaft­li­chen und struk­tu­rel­len Hintergründe der Einrichtung.

Genau in die­ser Auswahl liegt der ent­schei­den­de Punkt:

Nicht das Gezeigte ist falsch –

son­dern das Nicht-Gezeigte bleibt unsicht­bar.

So ent­steht – wie bereits erwähnt – kein fal­sches Bild, son­dern ein unvoll­stän­di­ges → und dadurch dann doch wie­der (unbe­wusst bewusst erzeugt) ein fal­sches Bild.

*) Magazin LEBENSFRUST2Satire fällt unter den Schutz der Meinungs- und Kunstfreiheit (Art. 5 Grundgesetz – man­che erin­nern sich viel­leicht– und darf über­trei­ben, ver­zer­ren und ver­frem­den, um Kritik zu üben und Missstände sicht­bar zu machen. LEBENSLUST – Ausgabe: Juli 2025NO. 36 (erstellt von net­pr Digital***)
**) www.gesetze-im-internet.de/urhg/__51.html
***) www.netpr.denet­pr ist eine Digitalagentur für Strategie, Marke und Produktion.

Seite 16 der Ausarbeitung


Und die­se unbe­wusst bewuss­te Methode – gan­ze (Werbe-)Industriezweige leben davon – zieht sich immer tie­fer durch unse­re Gesellschaft: in unzäh­li­gen Hochglanzprospekten, Werbebotschaften und bis hin zu einem Journalismus, der durch exis­ten­zi­el­le Abhängigkeiten zuneh­mend inter­es­sen­ge­steu­ert ist und in dem kri­ti­sche Perspektiven immer weni­ger Raum finden.

Fazit:
Die soge­nann­ten „ame­ri­ka­ni­schen Verhältnisse“ (gemeint sind die Verhältnisse in den USA) kom­men nicht zu uns, son­dern wir holen sie selbst in unse­re Gesellschaft und sind auf wirt­schaft­li­cher Ebene auch noch unbe­schreib­lich stolz dar­auf.

Die USA leben uns den Irrsinn, das Materielle über das (natür­li­che und art­ge­rech­te) Leben und die exis­ten­zi­el­len Grundrechte des Menschen zu stel­len, vor – nur viel inten­si­ver und uns zeit­lich vor­aus.

An dieser Stelle drängt sich mir eine persönliche Parallel-Erinnerung auf:

Aufgewachsen als Ostberliner Mauerkind habe ich schon ein­mal eine beson­ders inten­si­ve Form der Wirklichkeitsvernebelung erlebt, in der das Gezeigte und das Erlebte sehr oft nicht deckungs­gleich waren.

Nicht, weil per­ma­nent gelo­gen wur­de. Sondern weil ein bestimm­tes Bild der Realität so kon­se­quent ver­mit­telt wur­de, dass alles ande­re kaum noch sicht­bar war.

Und viel­leicht ist genau das der Punkt, an dem sich etwas wie­der­erken­nen lässt:

Nicht in den Systemen selbst.

Sondern in der Art und Weise, wie Wirklichkeit dar­ge­stellt wird.

Ein Gedanke, der sich auch an ande­rer Stelle wiederfindet:

IRRE! Wir behan­deln die Falschen
Unser Problem sind die Normalen

Ein Buch* von Manfred Lütz3Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz ist Psychiater, Psychotherapeut und Theologe. Der 1954 in Bonn gebo­re­ne Autor stu­dier­te Medizin, Philosophie und katho­li­sche Theologie in Bonn und Rom. Von 1997 bis 2019 lei­te­te er als Chefarzt das Alexianer-Krankenhaus in Köln. Bekannt wur­de er ins­be­son­de­re durch zahl­rei­che Bestseller, Vorträge und Medienauftritte.
Mit einem Vorwort von Eckart von Hirschhausen

*) www.penguin.de/bue­cher/­man­fred-luetz-neue-irre-wir-behan­deln-die-fal­schen-unser-pro­ble­m/­ta­schen­buch/9783328108146

Übrigens: Auf kei­nem ein­zi­gen der Textbeiträge auf der städ­ti­schen Webpräsenz www.wittenberge.de, in denen es direkt um die Augen-Tagesklinik in Wittenberge geht (unten­ste­hend gelis­tet), wird über die Eigentumsverhältnisse derKlinik und die damit ver­bun­de­nen nega­ti­ven Folgen für unser Gesundheitssystem und unser Gesellschaft berich­tet – was aus mei­ner Sicht klar in den Bereich des sys­te­mi­schen Gaslightings auf staatlicherEbene fällt (eine Erfahrung, die ich, wie bereits erwähnt, in einer ande­ren Gesellschaftsform – inklu­si­ve ihrer selbst­zer­stö­re­ri­schen Folgen – durch­le­ben durfte).

Seite 17 der Ausarbeitung


Für die Stadtväter und Stadtväterinnen der Stadt Wittenberge ist der Umzug der Augen-Tagesklinik eine pure Erfolgsgeschichte, aller­dings nur auf Basis des kon­se­quen­ten Ausblendens und der Verdrängung der – eigent­lich offen lie­gen­den – Fakten.

Was hier sicht­bar wird, ist kein Einzelfall, son­dern ein klas­si­sches psy­cho­lo­gi­sches Muster: Was nicht ins gewünsch­te Bild passt, wird zuerst igno­riert, dann inner­lich weg­er­klärt – und im nächs­ten Schritt voll­stän­dig ver­leug­net.

Und genau jetzt fehlt nur noch die Phase des Verleugnens, und dann haben wir die gesam­te psy­cho­lo­gi­sche Palette der Problemverursachung ein­mal durch – lasst uns fei­ern!!!

Linkliste aller Beiträge über die Augen-Tagesklinik in der städ­ti­schen Webpräsenz www.wittenberge.de

19.02.2021 – Augen-Tagesklinik zieht nach Wittenberge

www.wittenberge.de/news/1/631432/nachrichten/631432.html

21.06.2022 – Spatenstich für die neue Augen-Tagesklinik

www.wittenberge.de/news/1/743343/nachrichten/743343.html

13.03.2023 – Blick in die ent­ste­hen­de Augen-Tagesklinik

www.wittenberge.de/news/1/813236/nachrichten/813236.html

20.04.2023 – Augen-Tagesklinik wird an die Fernwärme angeschlossen

www.wittenberge.de/news/1/823215/nachrichten/823215.html

02.06.2023 – Richtfest für die ent­ste­hen­de Augen-Tagesklinik

www.wittenberge.de/news/1/835127/nachrichten/835127.html

21.10.2024 – Eröffnung der OSG Augen-Tagesklinik Wittenberge

www.wittenberge.de/news/1/991807/nachrichten/991807.html

17.06.2025 – Tag der offe­nen Tür in der OSG Augen-Tagesklinik Wittenberge

www.wittenberge.de/news/1/1083215/nachrichten/1083215.html

08.10.2025 – Tag der offe­nen Tür in der Augen-Tagesklinik am 11. Oktober

www.wittenberge.de/news/1/1134815/nachrichten/1134815.html

28.10.2025 – Kaffeeplausch mit Einblick in die moder­ne Augenheilkunde

www.wittenberge.de/news/1/1147941/nachrichten/1147941.html


Wissen ist eine „Holschuld“.
Manipulation wird dir gebracht.

(Urheber unbe­kannt)

Seite 18 der Ausarbeitung


Die voll­stän­di­ge Ausarbeitung kann über den Download-Bereich als PDF-Datei her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Kostenlose
Aufklärungs- und
Bewusstmachungsflächen in Wittenberge und Umgebung
gesucht (Nicht nur an Zaunlatten und Lattenzäunen!)
Diogenes von Sinnens Klugscheißerseite
  • 1
    Der Begriff „verMerkelt“ beschreibt den gesell­schaft­li­chen Zustand fort­ge­schrit­te­ner Alternativlosigkeit. Er tritt bevor­zugt dann auf, wenn Menschen anfan­gen zu glau­ben, dass es kei­ne Alternativen mehr gibt, obwohl sich die­se wei­ter­hin direkt vor ihrer Nase befin­den. Sprachhistorisch steht der Begriff in enger Verwandtschaft zum Unwort des Jahres 2010: „alter­na­tiv­los“.
  • 2
    Satire fällt unter den Schutz der Meinungs- und Kunstfreiheit (Art. 5 Grundgesetz – man­che erin­nern sich viel­leicht– und darf über­trei­ben, ver­zer­ren und ver­frem­den, um Kritik zu üben und Missstände sicht­bar zu machen.
  • 3
    Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz ist Psychiater, Psychotherapeut und Theologe. Der 1954 in Bonn gebo­re­ne Autor stu­dier­te Medizin, Philosophie und katho­li­sche Theologie in Bonn und Rom. Von 1997 bis 2019 lei­te­te er als Chefarzt das Alexianer-Krankenhaus in Köln. Bekannt wur­de er ins­be­son­de­re durch zahl­rei­che Bestseller, Vorträge und Medienauftritte.