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Die Eigentümerstrukturen der Augen-Tagesklinik in Wittenberge

in der Prig­nitz

Fra­gen­der User:
Wer ist eigentlich Eigen­tümer der Augen-Tagesklinik in Wit­ten­berge?

KI-Assis­tant:
Die Augen-Tagesklinik in Wit­ten­berge* wird heute von der Ober Schar­rer Gruppe (OSG)* betrieben, einem der führen­den Anbi­eter im Bere­ich Augen­heilkunde und Augenchirurgie in Deutsch­land. Der Name „Ober Schar­rer Gruppe“ geht auf die bei­den Grün­der Dr. med. Ober und Dr. med. Schar­rer zurück, bei­des Augenärzte.

Das Gebäude selb­st gehört der Woh­nungs­bauge­sellschaft der Stadt Wit­ten­berge mbH (WGW)**, die es errichtet hat und als Ver­mi­eter auftritt.

*) www.osg.de/au­gen-tagesklinik-wit­ten­berge
**) www.wg-wittenberge.de

Fra­gen­der User:
Seit wann betreibt die Ober Schar­rer Gruppe die Augen-Tagesklinik?

KI-Assis­tant:
Ein konkret öffentlich doku­men­tiert­er Zeit­punkt für den Betrieb­s­be­ginn, der auf einem ganz stillen und fast unbe­merk­ten Betreiber­wech­sel beruht, ist nicht auffind­bar. Allerd­ings lässt sich der Zeitraum ein­gren­zen:

Ein Behand­lungs­be­leg des Erstellers dieser Ausar­beitung vom 24. Juli 2024 weist die „Augen-Tagesklinik Groß Pankow MVZ GmbH“ als Betreiber aus – wobei jedoch bere­its eine E‑Mail-Adresse mit ein­er OSG-Domain (info-atgp@osg.de und für die Anmel­dung atgp@osg.de) auf dem Behand­lungs­be­leg ver­wen­det wird, was auf eine zu diesem Zeit­punkt beste­hende struk­turelle Ein­bindung in die Ober Schar­rer Gruppe hin­deutet.

Das­selbe zeigt auch ein archiviert­er Impres­sum­sein­trag (bei der Way­back Machine „archive.org“) vom 15. Mai 2024***.

***) web.archive.org/web/20240515205451/https://www.augenklinik-grosspankow.de/impressum.html

Der Zeit­stem­pel der Archivierung ste­ht in der URL: 2024 05 15 – 20:54:51

Der Betreiber­wech­sel muss somit im Zeitraum zwis­chen Juli 2024 und der Eröff­nung des Stan­dorts in Wit­ten­berge im Okto­ber 2024 erfol­gt sein – ohne dass dieser Über­gang öffentlich nachvol­lziehbar doku­men­tiert wurde.

Seite 3 der Ausar­beitung


Fra­gen­der User:
Wer war Betreiber der Augen-Tagesklinik in Groß Pankow?

KI-Assis­tant:
Als Betreiber ist die „Augen-Tagesklinik Groß Pankow MVZ GmbH“ belegt. Gle­ichzeit­ig zeigen archivierte Inhalte (z. B. bei archive.org), dass diese Struk­tur bere­its vor dem Umzug organ­isatorisch in die Ober Schar­rer Gruppe einge­bun­den gewe­sen sein dürfte.

Es han­delt sich somit um eine Über­gangsphase, in der die for­male Betreiber­struk­tur nach außen beste­hen blieb, während im Hin­ter­grund bere­its eine Inte­gra­tion in eine größere Träger­struk­tur stat­tfand.

Fra­gen­der User:
Was ist über Kurt-Diet­rich Frei­herr von Wolff und seine Rolle in der Augen-Tagesklinik bekan­nt, der im Zuge des Umzuges in das neue Dom­izil in Wit­ten­berge genan­nt wird?

KI-Assis­tant:
Kurt-Diet­rich Frei­herr von Wolff wird im Zusam­men­hang mit der Entste­hung der Augen-Tagesklinik in Groß Pankow als Mit­be­grün­der genan­nt und taucht auch im Impres­sum der Ein­rich­tung als inhaltlich Ver­ant­wortlich­er auf.

Seine genaue Rolle inner­halb der späteren struk­turellen Entwick­lung und möglichen Ein­bindung in größere Träger­struk­turen ist öffentlich jedoch nicht ein­deutig doku­men­tiert.

Es zeigen sich damit per­son­elle Kon­ti­nu­itäten, während sich die organ­isatorischen Struk­turen im Hin­ter­grund offen­bar verän­dert haben.

Fra­gen­der User:
Ist ein solch­er „stiller“ bzw. intrans­par­enter Betreiber­wech­sel nicht dubios?

KI-Assis­tant:
NEIN! Ein solch­er „stiller“ bzw. intrans­par­enter Betreiber­wech­sel ist nicht zwangsläu­fig dubios, son­dern Aus­druck der üblichen — geset­zlich zuläs­si­genMark­t­logik. Wobei der zeit­gle­ich erfol­gte Umzug der Augen-Tagesklinik nach Wit­ten­berge die öffentliche Aufmerk­samkeit auf den neuen Stan­dort gelenkt hat, während die Verän­derung der Betreiber­struk­tur kaum the­ma­tisiert wurde bzw. wird.

Für Außen­ste­hende wirkt der gesamte Vor­gang dadurch wie ein gewöhn­lich­er Umzug – die struk­turelle Verän­derung bleibt weit­ge­hend unsicht­bar.

Seite 4 der Ausar­beitung


Fra­gen­der User:
Han­delt es sich bei einem solchen Vor­gang bere­its um eine Form des soge­nan­nten „sys­temis­chen Gaslight­ing“?

KI-Assis­tant:
Der Begriff „sys­temis­ches Gaslight­ing“ (auf den im Rah­men dieser Ausar­beitung später noch tiefer einge­gan­gen wird) beschreibt Prozesse, bei denen durch selek­tive Darstel­lung oder das Aus­blenden rel­e­van­ter Infor­ma­tio­nen ein verz­er­rtes Gesamt­bild entste­ht.

Ob dieser Begriff hier zutrifft, lässt sich unter­schiedlich bew­erten. Auf­fäl­lig ist jedoch, dass der Betreiber­wech­sel im Zuge des Umzugs kaum sicht­bar wird und für Außen­ste­hende der Ein­druck eines bloßen Stan­dortwech­sels entste­ht – ob dies bewusst ges­teuert ist oder sich aus den üblichen Abläufen ergibt, bleibt offen.

Fra­gen­der User:
Wem gehört die Ober Schar­rer Gruppe (OSG)?

KI-Assis­tant:
Die Ober Schar­rer Gruppe (OSG) ist seit 2018 im Besitz des schwedis­chen Finanz-investors Nordic Cap­i­tal*, der das Unternehmen im März 2018 von Pala­m­on Cap­i­tal Part­ners** über­nom­men hat. Nordic Cap­i­tal gilt als führen­der Investor im Gesund­heits­bere­ich und unter­stützt die OSG sei­ther aktiv finanziell und strate­gisch.

Darüber hin­aus ist die OSG Teil des europäis­chen Augen­heilkunde-Net­zw­erks veonet***, an dem seit 2022 der kanadis­che Pen­sions­fonds Ontario Teach­ers’ Pen­sion Plan**** gemein­sam mit dem franzö­sis­chen Beteili­gung­shaus PAI Part­ners***** beteiligt ist.

*) www.nordiccapital.com
**) www.palamon.com
***) www.veonet.com
****) www.otpp.com
*****) www.paipartners.com

Fra­gen­der User:
Wem gehört die “Nordic Cap­i­tal (Schwe­den)”?

KI-Assis­tant:
Nordic Cap­i­tal ist ein unab­hängiges, part­nerge­führtes Pri­vate-Equi­ty-Unternehmen mit Sitz in Stock­holm. Es operiert nicht im Besitz eines einzel­nen großen Eigen­tümers, son­dern struk­turi­ert sich über Fonds, die von insti­tu­tionellen Inve­storen wie Pen­sion­skassen, Staats­fonds, Stiftun­gen und Finanzin­sti­tuten mit Kap­i­tal aus­ges­tat­tet wer­den – ges­teuert von den Man­ag­ing Part­nern und dem Part­ner-Team.

Seite 5 der Ausar­beitung


Fra­gen­der User:
Was haben die Anleger von diesem fast schon undurch­schaubaren Fir­menkon­struktund was ver­di­enen sie daran?

KI-Assis­tant:
Ah – willkom­men in der kühlen Welt der Pri­vate Equi­ty, wo Ren­dite wichtiger ist als Men­schlichkeit und Ethik, und wo auch eine Augen-Tagesklinik nur ein Baustein im Prof­it­puz­zle ist.

Also: Was haben die Anleger davon? Warum pumpt ein kanadis­ch­er Pen­sions­fonds Geld in deutsche Augen­kliniken über schwedis­che Finanzstruk­turen?

Was die Anleger davon haben:

  1. Ren­dite, Baby!
  • Die Anleger – meist große Pen­sions­fonds, Stiftun­gen, Ver­sicherun­gen oder Staats­fonds – erwarten Ren­diten von 15–25 % jährlich (je nach Fonds, Risiko, Branche).
    Im Ver­gle­ich: Ein klas­sis­ch­er Aktien­fonds bringt im Schnitt 5 – 10 % pro Jahr – das gute alte Spar­buch hinge­gen bleibt mit 0,5 – 2 % meist auf Höhe der Infla­tion bzw. oft sog­ar darunter.
  1. Streu­ung & Sta­bil­ität
  • Gesund­heitsunternehmen wie Augen­kliniken gel­ten als rel­a­tiv krisen­sich­er Leute brauchen auch in der Krise noch ihre Augen.
  • Das bringt plan­bare, regelmäßige Ein­nah­men durch Behand­lun­gen – ide­al für sta­bile Rück­flüsse an die Inve­storen.
  1. Exits mit Gewinn
  • Die Pri­vate-Equi­ty-Fonds kaufen Kliniken (z. B. OSG), „opti­mieren“ sie (sprich: Effizien­zsteigerung, Skalierung, Zukäufe, Syn­ergieef­fek­te, oft auch: Per­son­al straf­fen*) und verkaufen sie nach eini­gen Jahren gewinnbrin­gend weit­er – an:

- andere Fonds
- größere Klinikket­ten
- Konz­erne
- oder sie führen sie an die Börse (Ini­tial Pub­lic Offer­ing)

*) Sodass sog­ar Auszu­bildende ihre Aus­bil­dung in diesem Haus (unter Trä­nen) abbrechen – ein Fall ist mir per­sön­lich bekan­nt, von zwei weit­eren wurde mir berichtet.

Seite 6 der Ausar­beitung


Was sie konkret ver­di­enen:

Ein Beispiel:

Ein Pen­sions­fonds investiert 100 Mio. € in einen Nordic-Cap­i­tal-Fonds, der wiederum Anteile an der OSG/Veonet-Gruppe hält.

Nach 5–7 Jahren wird der Klinikver­bund für ein Vielfach­es verkauft.

Der Fonds erzielt z. B. das 2,5‑Fache des einge­set­zten Kap­i­tals.

Der Fonds gibt z. B. 200 Mio. € an die Inve­storen zurück.

Davon gehen z. B. 180 Mio. an die Anleger, 20 Mio. als Erfol­gsprämie
an die Fonds­man­ag­er („Car­ried Inter­est“, i. d. R. 20 %).

Also: aus 100 Mio. wur­den 180 Mio. (je nach Struk­tur und steuer­lich­er Behand­lung), plus Imagegewinn als „zukun­ftssicher­er Investor im Gesund­heitswe­sen“.

Und was bedeutet das für die Kliniken?

Hier begin­nt die Real­ität für die Patient:innen und das Per­son­al:

Für Inve­storenFür das Klinikper­son­al / Patien­ten
Skalierung und Expan­sionZen­tral­isierung und Ressourcenknap­pheit
Ren­dite durch Opti­mierungPer­son­al­druck, Arbeitsverdich­tung
Exit in 5–7 JahrenStrate­giewech­sel, Unsicher­heit­en
Glob­ale Per­spek­tiveLokale Bedürfnisse rück­en größ­ten­teils in den Hin­ter­grund

Faz­it:

Die Augen-Tagesklinik ist damit nicht nur eine Gesund­heit­sein­rich­tung, son­dern zugle­ich Teil eines Anlage- und Investi­tion­s­mod­ells – einge­bun­den in wirtschaftliche Ren­ditel­ogiken.

Das muss nicht zwin­gend schlecht sein – es kann mod­ernisieren, pro­fes­sion­al­isieren, beim Aus­bau helfen. Aber die Ziel­rich­tung ist keine ther­a­peutis­che, son­dern eine ökonomis­che – bei der die men­schlichen Belange und Bedürfnisse – für das Klinikper­son­al eben­so wie für die Patien­ten immer mehr auf der Strecke bleiben. Im Haupt­fokus ste­hen zunehmend Prof­it und Ren­dite – wie bei ein­er aus­ge­pressten Zitrone, die – bildlich gesprochen – immer ärmer wird, während die Zitro­nen­presse selb­st immer reich­er wird.

Reich­er Mann und armer Mann standen da und sahen sich an. Da sagte der Arme ble­ich:
Wäre ich nicht arm, wärst du nicht reich.

(Bertolt Brecht)

Seite 7 der Ausar­beitung


Anzahl der getätigten Aufkäufe von Private Equity im bereich der Arztpraxen und Medizinischen Versorgungszentren in Deutschland.

Quelle: Recherchep­lat­tform der Bürg­er­be­we­gung Finanzwende
www.finanzwende-recherche.de/un­sere-the­men/pri­vate-equi­ty-beteili­gun­gen-an-arzt­prax­en

Das fol­gende Schaubild ver­an­schaulicht schema­tisch, wie Pri­vate-Equi­ty-Investi­tio­nen im Bere­ich von Arzt­prax­en und Medi­zinis­chen Ver­sorgungszen­tren (MVZ) struk­turi­ert sein kön­nen:

Der scheamtische Ablauf von Private-Equity-Investments in Arztpraxen

Quelle: finanzwende-recherche.deBürg­er­be­we­gung Finanzwende

– Prof­ita­bles Klatschen –

Du weißt, dass du systemrelevant bist, wenn man dich für Profite kaltlächelnd verheizt, dabei aber klatscht.

Urhe­ber nicht ermit­tel­bar.
Das Bild wird hier im Rah­men der inhaltlichen Auseinan­der­set­zung ver­wen­det (vgl. § 51 UrhG).

Seite 8 der Ausar­beitung


Die Ausar­beitung kann über diesen Link als PDF herun­terge­laden wer­den.

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