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Ein sehr wichtiger Hinweis

Nach­dem Frau Mais­chberg­er ein­mal ver­sucht hat­te, mich als weit­eren Hartz-IV-Tanzbären durch den medi­alen Kakao zu ziehen*, indem Sie meinen aktiv­er Part in der entsprechen­den Sendung – ange­fan­gen vom Trail­er über meine schein­bar völ­lig unbe­deu­tende Wenigkeit – weit­ge­hend aus­ge­blendet hat­te**, erhielt ich nach der Sendung sehr liebevolle E‑Mails von sehr liebevollen Men­schen mit sehr liebevollen Vorschlä­gen wie z. B.:

„Man sollte Dich totschla­gen, Du faule Sau!“

oder:

„Du gehörst in ein Arbeit­slager!“

… wobei dies nur ein klein­er Auszug aus über ein­hun­dert mich erre­icht­en „Lobliedern und Liebeshym­nen auf die Arbeit“ per E‑Mail ist – was mit aufzeigt, wie unver­ant­wortlich Frau Mais­chberg­er zum Erheis­chen von Aufmerk­samkeit und Ein­schaltquoten bzw. ihres entsprechen­den Medi­ener­folges agiert.

Ich weise aus diesem Grunde ganz expliz­it darauf hin, dass ich jegliche Angriffe auf meine gesellschaft­skri­tis­che Per­sön­lichkeit – ganz egal in welch­er Form – auf­grund der Nutzung meines Grun­drecht­es der freien Mei­n­ungsäußerung sowie der Rede- bzw. Schreibfrei­heit SOFORT zur Anzeige bringe.***

*) Ich bin schon vor eini­gen Jahren ganz bewusst und mit voller Absicht aus dem Erwerb­seinkom­men­sham­ster­rad und somit auch aus der Erwerb­seinkom­men­spros­ti­tu­tion aus­gestiegen – vor allem deshalb, weil ich mich nicht länger aktiv an einem zunehmend krank machen­den und selb­stzer­störerischen Wirtschaftssys­tem beteilige (Stich­wort: Eigen­ver­ant­wor­tung).

**) Auch öffentliche Medi­en­anstal­ten wie z. B. die ARD oder das ZDF vergeben Sendungsaufträge an pri­vate Pro­duk­tions­fir­men wie z. B. der Vin­cent Pro­duc­tions GmbH von Frau Mais­chberg­er, die dann fast alles daran set­zen, das vorgegebene Ziel der jew­eili­gen Sendung möglichst wirkungsvoll zu erre­ichen – selb­st wenn dabei nicht sel­ten sehr selek­tiv, zus­pitzend oder dra­matur­gisch stark vere­in­fachend gear­beit­et wird. (Der Begriff „manip­u­la­tiv“ wird an dieser Stelle vor­sor­glich aus rechtlichen Grün­den ver­mieden – darf aber gerne in jedem Kopf indi­vidu­ell weit­er wirken.)

Durch diese Vorge­hensweise bzw. die beste­hen­den medi­alen Wirtschaftsstruk­turen entste­ht oft­mals keine reine Berichter­stat­tung mehr, son­dern eine Form der Berichts­machung – auf der Basis von poli­tis­chen und wirtschaftlichen Zielvor­gaben, was wiederum nur noch wenig mit ein­er freien Presse- bzw. Medi­en­land­schaft zu tun hat.

***) In diesem Fall ist der Satz „Sie hören von meinem Anwalt!“ NICHT die erwach­sene Ver­sion von „Das sag ich alles mein­er Mut­ti!“ – son­dern ein ganz klare Gren­zset­zung!

Auch wenn ich mir die geistige Kör­per­ver­let­zung der Main­stream-Medi­en heute abso­lut nicht mehr antue, so sind diese Medi­en aber nicht alle von Grund auf schlecht (Tier­doku­men­ta­tio­nen z. B. sind ganz in Ord­nung).

Ein paar Tage nach meinem Besuch auf der medi­al völ­lig verz­er­rten Couch von Frau Mais­chberg­er war ich z. B. zum fast gle­ichen The­ma in ein­er NDR-Früh­stückssendung*, wo man mich – vor allem als medi­alen Neul­ing – unbeschreib­lich warmherzig empf­ing und total fair behan­delte. Hier stand das (gewollte) Ergeb­nis der Sendung nicht bere­its schon vor der Sendung fest und man ließ mich nicht dafür, wie in der Sendung mit Frau Mais­chberg­er, nach Beginn der Liveüber­tra­gung ins offene medi­ale Mess­er laufen.

*) Ja! Ich habe es auch damals als LEI­DEN­schaftlich­er Hartz-IV-Empfänger** und hyper­ak­tiv­er Tau­genichts geschafft, für meine nicht fremdbes­timmte Lebens­führung (auch unter dem Sam­mel­be­griff „frei bes­timmt“ bekan­nt), früh­mor­gens HOCH motiviert aufzuste­hen.

**) Mein dama­liger Job als Hartz-IV-Empfänger war übri­gens der erste, den ich dauer­haft bzw. über viele Jahre hin­weg durchge­hal­ten und nicht gle­ich wieder hingeschmis­sen habe – ich war dies­bezüglich unbeschreib­lich stolz auf mich, bis ich mit schon frühen fün­fzig Jahren in die Frühver­ren­tung delegiert wurde*** und dadurch dann total abrupt auch aus diesem fan­tastis­chen Nichtar­beitsver­hält­nis, für das ich mich immens angestrengt und regel­recht auf­geopfert hat­te, her­aus­geris­sen wurde.

***) Ich denke, um poten­tielle (soge­nan­nte) Arbeit­ge­ber vor mir zu schützen.

Eine mir sehr wichtige Anmerkung dazu:

Diese gesamte medi­ale Erfahrung – egal wie ver­let­zend sie in dem Moment auch war – ist für mich noch heute unbeschreib­lich wertvoll, wobei sich ein Großteil mein­er gesellschafts-polit-ther­a­peutis­chen Aktiv­itäten (ich ver­mei­de an solchen Stellen immer ganz bewusst das Wort „Arbeit“, weil es so neg­a­tiv beset­zt ist)

darauf stützt. Später gab es dies­bezüglich noch weit­ere neg­a­tive sowie aber auch immer wieder pos­i­tive Medi­enkon­tak­te.

Ich habe dies­bezüglich allerd­ings lieber sel­ber gute drei Jahre lang bei Alex, dem offe­nen Kanal für Berlin, sowie ins­ge­samt rund 12 Jahre lang eigene regelmäßige (Web-)Liveradiosendungen pro­duziert und (co-)moderiert – unter anderem rund 9 Jahre lang gemein­sam mit einem sehr gut aus­ge­bilde­ten und alter­na­tiv eingestell­ten (Astro-)Psychologen****, der alles andere als ein Main­stream-Psy­chologe war.

****) Er hat unter anderem Extrem­fälle im Auf­trag des Sozialpsy­chi­a­trischen Dien­stes (SPDi*****) begleit­et.

*****) Bitte nicht mit dem poli­tis­chen Irren­haus „SPD“ ver­wech­seln.

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